Mein Weg zur Apple Watch (Erfahrungsbericht Teil 1)

Vom Klassiker …

Ich bin – wie viele Männer – ein Freund schöner Uhren: „Schön“ bedeutet hier vor allem stilvoll, mit ansprechendem Zifferblatt und elegantem Lederarmband. Mit dem Aufkommen der Smartwatches gerate ich allerdings in eine Zwickmühle: Denn meist kommen die intelligenten Uhren eher sportiv daher und bestehen zum Großteil aus Plastik. Wie es aussieht, muss ich zumindest vorläufig von meiner Liebe für Uhrenklassiker Abschied nehmen.

… über meine erste Smartwatch …

Zum Glück fand ich eine Lösung für mich: Die Smartwatch Acitivité des französischen Herstellers Withings. Die Activité ist eine der wenigen Uhren, bei der klassisches Uhrendesign mit den Vorzügen moderner Technologie verbunden wird. Die Uhr sieht aus wie eine normale Uhr, trackt aber Aktivitäten und überträgt alle erfassten Daten direkt auf das iPhone. Mit dieser Uhr hatte ich einen großartigen Kompromiss zwischen einem funktionalen Schrittzähler, einer tollen App und einer optisch ansprechenden Uhr gefunden – und das alles in einem einzigen Gerät.

Besonders gut gefällt mir an der Activité außerdem, dass der Akku bis zu acht Monate hält und die Uhr immer absolut genau geht. Da können sich andere Smartwatch-Hersteller noch eine Scheibe von abschneiden.

… bis zur Apple Watch

Die Activité habe ich eine ganze Zeit lang getragen. Dann kam vor rund drei Monaten die Apple Watch auf den deutschen Markt. Ich habe sie mir direkt in der Standardvariante in der Farbgebung „Space Gray“ zugelegt. Mein erster Eindruck: eher traurig. Nicht weil die Uhr nicht funktionierte oder mich gar in ihrer Funktionalität enttäuschte, sondern einfach, weil die doch eher sportive Aufmachung der Uhr einen Uhrenliebhaber wie mich einfach nicht glücklich machen kann.

Die Apple Watch ist in ihrer Erscheinung mehr Sport-Tracker als Uhr. Optisch kann sie mich also leider nicht überzeugen – aber vielleicht schraubt Apple für die kommenden Modelle ja noch am Design. Auch die Akku-Lebensdauer ist nicht mit der Laufzeit der Activité vergleichbar. Schon nach 1,5 Tagen muss die Apple Watch aufgeladen werden.

Auch wenn ich in Sachen Design Abstriche in Kauf nehmen muss, überzeugt mich die Apple Watch dennoch durch ihre Funktionsvielfalt. Sie kann das Gleiche wie die Acitvité und noch viel mehr. Sie ist wie ein Tracker und ein iPhone zugleich, nur eben am Handgelenk. Die Apple Watch erkennt – wie ein guter Sport-Tracker – ob ich stehe, laufe und wann ich Sport treibe. Zugleich verbindet sie mich mit meinem iPhone. Das ist mein persönliches Highlight.

Was die Apple Watch wirklich bringt erfahren Sie im Artikel Lohnt sich die Apple Watch?